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Schotterzug fährt in Auto
Gestern Morgen Zusammenstoß in Uthwerdum

Der 38-jähriger Fahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock. Er hatte das Andreaskreuz sowie Anhaltesignale des Zugführers ignoriert. Foto: Polizei Aurich |
pop Uthwerdum. Ein 38-jähriger Autofahrer ist am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr auf der Kreuzung in Uthwerdum mit einem Schotterzug kollidiert.
Er wollte mit seinem Peugeot von der Uthwerdumer Straße nach rechts auf die Bundesstraße abbiegen. Dabei übersah er den herannahenden Zug. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zuvor sicht- und hörbare Anhaltsignale des Zugführers ignoriert. Der Zug, der sehr langsam unterwegs war, stieß im Bereich der Beifahrerseite mit dem Auto zusammen. Dort saß glücklicherweise niemand. Der 38-Jährige erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Berend Voss, Geschäftsführer der Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich– Emden (EAE), und Eisenbahnbetriebsleiter Theodor Robbers wiesen gestern jegliche Schuld der Bahn an dem Unfall weit von sich. Der Übergang in Uthwerdum sei durch Andreaskreuze gesichert. Dadurch habe der Schienenverkehr gegenüber dem Straßenverkehr die unbedingte Vorfahrt. Der Autofahrer hätte anhalten müssen.
Mehr dazu auf Seite 11
Ostfriesische Nachrichten
Online-Ausgabe vom 16.11.2007; 22:00:00 Uhr
Aurich: Bahn verteilt Schotter
Bahnübergang in Walle wegen Stopfarbeiten bis Freitag gesperrt

Der über 500 Meter lange Schotterzug verteilt Schotter im Schienenbett. Dieser wird anschließend von der nachfolgenden Stopfmaschine verdichtet. Foto: Banik |
Aurich. Der Bahnübergang am Wallster Postweg ist bis Freitag, 23. November, wegen Stopfarbeiten gesperrt. Ab 17 Uhr soll der Weg für den Durchgangsverkehr dann wieder freigegeben werden. Die Stopfmaschine, die dort zurzeit im Einsatz ist, war bereits Anfang November auf der Bahnstrecke von Abelitz nach Aurich unterwegs (wir berichteten). Sie hebt die Schienen an und verdichtet den darunterliegenden Schotter. Die Maschine arbeitet computergesteuert und korrigiert die Höhe und Richtung der Gleise automatisch. Mit Lasergeräten unterstützen Gleisarbeiter die Arbeit der 66 Tonnen schweren Maschine. Dabei werden Daten an die Technik übermittelt. Hinter der Maschine fährt ein Schotterpflug. Dieser nimmt den am Rand liegenden Schotter auf und verteilt ihn auf den Gleisen.
Von Freitag bis Montag, 23. bis 26. November, wird der Bahnübergang im Wallster Weg voll gesperrt. Grund für die Sperrung sind ebenfalls Gleisbauarbeiten. Ab 6 Uhr ist der Übergang wieder passierbar.
Ostfriesische Nachrichten
Online-Ausgabe vom 21.11.2007; 22:00:00 Uhr
Moordorf: Schotterzug entgleist
Moordorf: Waggon springt aus den Schienen / Ursache unklar

Der entgleiste Waggon wurde am Dienstag Vormittag mithilfe von zwei Baggern mühelos wieder auf die Schienen gehoben. Foto: Poppen |
pop Moordorf. Am Dienstag Vormittag ist in Moordorf ein Schotterzug entgleist. In Höhe des Waller Weges sprang gegen zehn Uhr ein Waggon plötzlich aus den Schienen. Zuvor hatte der Zug die neu verlegten Gleise im Bereich der Ortsdurchfahrt geschottert. Warum es zu dem Zwischenfall kam, konnte sich Ulrich Strobach von der Bauüberwachung nicht erklären. "Das ist uns absolut schleierhaft", sagte Strobach. Möglicherweise sei der nach dem Schottern leere Zug an einer ungünstigen Stelle etwas angehoben worden und deshalb entgleist. Mithilfe von zwei Baggern wurde der Waggon wieder auf die Gleise gehievt. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 11 der gedruckten Ausgabe der Ostfriesischen Nachrichten vom Mittwoch, 20. August 2008.
Ostfriesische Nachrichten
Online-Ausgabe vom 19.08.2008; 22:00:00 Uhr
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